Sonntag, 20. Oktober 2019

Werkstatt Schule 14.04.2016 - Umgangsformen

Teilnehmer und Teilnehmerinnen:

  • Schüler: Anne, Hanna, Nicole, Elias, Florian, Levin, India, Nora
  • Eltern: Hr. Müllerleile, Fr. Krumm, Fr. Eschbach, Fr. Müller, Fr. Michaelis, Hr. Trahasch
  • Lehrer: Fr. Lenzen, Hr. Wagner, Fr. Schirott, Hr. Meybrunn (Sozialarbeiter)

Nächster Termin der Werkstatt Schule: 30. 06. 2016 zum Thema: Ausgrenzung und Integration

1. Begrüßung und Einstieg

Einstieg: siehe Präsentation (PDF)

  • Umgangsformen zeigen Einstellungen und Werte
    • Vergleichbarkeit mit einer Seerose: Umgangsformen sind äußerliche Zeichen (Blüte und Blätter der Seerose an der Oberfläche) derjenigen Werte/Vorstellungen/Einstellungen, die wir im Inneren tragen (Wurzeln im Wasser).
    • Spontane Äußerung: Welche Einstellungen und Werte sind uns wichtig?
      • Ehrlichkeit
      • Höflichkeit
      • Hilfsbereitschaft
  • Leitbild der Schule (https://www.gymkenz.de/dokumente/leitbild_gymkenz.pdf):
    • Gegenseitige Achtung und Unterstützung
    • Verantwortung für sich und andere, für die Schule
    • Freundlichkeit
    • Vertrauen
    • Freude am Lernen
    • Gerechtigkeit
    • Hilfsbereitschaft
    • Leistung durch Fördern und Fordern
    • Studierfähigkeit und Berufsorientierung
  • Wo treten Umgangsformen in der Schule auf?
    • Zwischen Lehrer und Schüler
    • Unter den Schülern
    • Zwischen Lehrern und Eltern
    • Zwischen Eltern und Schülern

2. Arbeitsteilige Gruppenarbeit

  • Bildung dreier Gruppen:

Gruppe 1: Umgangsformen unter den Schülern

Gruppe 2: Umgangsformen zwischen Schülern und Lehrern

Gruppe 3: Umgangsformen zwischen Eltern und Lehrern

  • Arbeitsaufträge:

1. Welche Umgangsformen sind uns wichtig?

2. Was sind positive Umgangsformen an unserer Schule?

3. Wo wünschen wir uns Veränderungen?

 

3. Ergebnisse der Gruppenarbeit

3.1. Gruppe 1: Umgangsformen unter den Schülern

  • Welche Umgangsformen sind uns wichtig?
    Hilfsbereitschaft, Sehen, miteinander sprechen, zuhören, Aufmerksamkeit, Wertschätzung, freundlicher Umgang, Rücksichtnahme, Ehrlichkeit, Toleranz, Respekt, Akzeptanz, Annahme, Kompromissbereitschaft
  • Was sind positive Umgangsformen an unserer Schule?
    Wertvorstellungen sind unter den Schülern durchaus vorhanden. Schüler erfahren diese Werte im Umgang miteinander
    Zentrale Bedeutung der Hilfsbereitschaft
  • Wo wünschen wir uns (noch mehr) Veränderungen?
    Wir wollen gesehen werden, wir gehören dazu, wir wollen gehört werden, wir sind, wie wir sind, uns soll geholfen werden, wir wollen respektiert werden.

Abbildung 1: Ergebnisse Gruppe 1

 

3.2 Gruppe 2: Umgangsformen zwischen Schülern und Lehrern

  • Welche Umgangsformen sind uns wichtig?

Respekt, Dankbarkeit, Unterstützung, Gerechtigkeit, Fairness, Gleichbehandlung, Verständnis, Zuspruch, Höflichkeit
Wichtig: es geht vor allem um die allgemeine Höflichkeit, die sich bereits im Grüßen, bitten, bedanken usw. zeigt.

  • Was sind positive Umgangsformen an unserer Schule?
    • Sozialtraining (stärken den Umgang unter den Schülern, aber auch den Umgang zwischen Lehrern und Schülern)
    • Paten, Aktionen, AGs, Projekte,… (fördern das positive Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern)
    • Klassenlehrerstunden (geben die Möglichkeit, ein gutes Verhältnis zum Lehrer aufzubauen, Stärkung der Beziehung)
    • Gegenseitige Höflichkeit
  • Wo wünschen wir uns Veränderungen?
    • Größere Unvoreingenommenheit (von Seiten der Schüler und der Lehrer, dies fördert den Aufbau eines guten Verhältnisses)
    • Bei Konflikten: direkte Kommunikation/Offenheit von Seiten der Schüler und Kritikfähigkeit seitens der Lehrer
    • Noch mehr Unterstützung (Verständnis für Lehrer und Schüler)
    • Aktives Hinsehen und Handeln
    • Konkrete Aktionen zum Thema Umgangsformen: spielerisches Herangehen, Alternativen zum Motto-Tag, Zusammenarbeit mit der SMV

Abbildung 2: Ergebnisse Gruppe 2

 

Gruppe 3: Umgangsformen zwischen Eltern und Lehrern

  • Welche Umgangsformen sind uns wichtig?
    • Respekt, Akzeptanz, Toleranz, Offenheit, Verständnis
  • Was sind positive Umgangsformen an unserer Schule?
    • Respekt vorhanden, größtenteils auf der Sachebene
  • Wo wünschen wir uns Veränderungen?
    • Noch mehr Sachlichkeit, weniger Emotionalität (v. a. im Umgang mit Emails)
    • Höflichkeit in Emails: Briefform
    • Wunsch der Lehrer: Kleidung in der Schule: Kleidungsstil als Ausdruck, der sich von einem Kleidungsstil der Freizeit unterscheiden sollte (gilt für Lehrer und Schüler)
    • Wunsch der Eltern: früheres Einbeziehen der Eltern, Offenheit

 

Abbildung 3: Ergebnisse Gruppe 3

 

4. Diskussion

  • Viele Überschneidungen der Gruppen, vor allem hinsichtlich der wesentlichen Umgangsformen, wie Respekt, Höflichkeit und Offenheit
  • Der Wunsch der Schüler, gesehen, gehört und respektiert zu werden gibt Anlass nachzudenken, wie man diesen konkret in unserer Schule umsetzen kann.
  • Frage, wie man den Wunsch, einen angemessenen Kleidungsstil der SuS und Lehrer fördern kann: Umgangsformen müssen konkret angesprochen werden, um zu vermitteln, dass das Kleiden ebenfalls ein Ausdruck von Respekt ist.
  • Die Idee, einen Tag/Projekte zum Thema Umgangsformen durchzuführen, sollte verfolgt und umgesetzt werden.

 

5. Abschluss

  • Positionierung der Teilnehmenden zu der Frage, wie die Umgangsformen an unserer Schule wahrgenommen werden, ergab eine Tendenz zur Mitte.
  • Folge: Weiterdenken und –führen in der nächsten Werkstatt Schule; es sollen konkrete Umsetzungen für die erarbeiteten Wünsche gefunden werden.

Nächster Termin der Werkstatt Schule: 30. 06. 2016 zum Thema: Ausgrenzung und Integration

Vorbereitungsteam: Nicole, Anne, Hanna, Nora, Fr. Lenzen

 

Protokoll: Fr. Schirott, Hr. Trahasch

 


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